Support bei Umstellung auf SAP R/3
02/12/2003 - Großprojekt für Abt. Industrial Applications
Ein sehr umfangreiches Projekt galt es da für die F&M-Abteilung Industrial Applications "zwischen den Jahren" umzusetzen. Das langjährige Know-how und die Erfahrung aus zahlreichen Projekten wurde bei der Umstellung auf SAP R/3 (Release 4.6) von der Rheinkalk GmbH (einer Tochter der belgischen L'Hoist-Gruppe) für das große Projekt angefordert.
Umstellung der Schnittstelle zum VAS-System
Vor allem an den Schnittstellen zum eingesetzten VAS-System sollte die Umstellung wenn möglich ohne jegliche Ausfälle durchgeführt werden. Zu den betroffenen Werken zählte unter anderem auch Europas größtes Kalkwerk in Flandersbach.
Seit zwei Jahren plante unser Kunde die Umstellung seines SAP-Systems. Fritz & Macziol erhielt Mitte 2002 den Auftrag vom Kunden, ihn bei diesem Mammutvorhaben zu unterstützen. Projektstart war dann im Oktober 2002. Die eigentliche Aufgabe für das Industrial Applications Team um Projektleiter Jens Büschl war es, die bestehenden Schnittstellen des Fritz & Macziol Versandautomationssystems (VAS®) an die Logik und die Arbeitsweise des SAP-Systems von Rheinkalk anzupassen. Eine echte Herausforderung.
F&M als Consulting-Partner
Denn außer den programmiertechnischen Leistungen wurden ganze Tage als Consulting-Partner des Kunden in Belgien (am Hauptsitz der L'Hoist-Gruppe ) verbracht, um die Arbeitsabläufe der Werke in SAP abzubilden und die entsprechenden Spezifikationen aufzubauen. Die Aufgabe von Jens Büschl war es dabei, die Werke des Kunden in deren Sinn bei den Gesprächen zu vertreten. Der Projektleiter gehörte deshalb von Beginn an zum verantwortlichen Team bei Rheinkalk.
Entwicklung der Spezifikationen für SAP
Im ersten Schritt stand zunächst die Entwicklung der Spezifikationen für SAP an. Danach folgte in Schritt zwei die Definition der Schnittstellen zu VAS® und zu guter letzt war ein Großteil des Industrial Applications Teams mit der Umsetzung dieser Anforderungen mehr als sehr gut ausgelastet.
Trotz der vielen Arbeit machte die Durchführung Spaß, da das Arbeitsverhältnis mit den Verantwortlichen bei Rheinkalk vorbildlich kooperativ war. Zudem ging es um die Entwicklung einer europaweit gültigen Lösung.
Wie bei jedem Projekt gab es natürlich auch einige Hürden zu überwinden. Da waren zum einen die weiten Wege nach Belgien bei einer Entscheidung und/oder Abstimmung. Änderungen in der SAP-Konfiguration für andere Länder schlugen für die Anpassung der Schnittstellen voll durch und mussten vom Team um Jens Büschl abgefangen werden.
Kundenzufriedenheit
 
Weil die endgültige SAP-Konfiguration erst recht spät im Jahr fertig war, war die Zeit für die Anpassung der VAS-Schnittstellen natürlich relativ kurz. Die Folge davon war, dass die eigentlich ruhigen und besinnlichen Tage um Weihnachten, Silvester und Neujahr für viele Mitarbeiter aus dem Team Industrial Applications gar nicht so ruhig waren.
Fazit ist jedoch: das System läuft, der Kunde ist zufrieden und trotz mancher Schmerzen stand kein einziges Werk auch nur einen Moment still. Erfolg und die Anerkennung des Kunden entschädigen manchmal für viele Entbehrungen.
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Für nähere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Albert Wiedemann, oder +49 731 1551 0 |
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