Mit Virtual Desktop Infrastructure in fünf Minuten zum Entwickler-Desktop
07/05/2007 - Hessischer Rundfunk, Frankfurt
Mit sechs Radioprogrammen und dem hr-Fernsehen bietet der Hessische Rundfunk (hr) ein vielfältiges Programm. Seit über 50 Jahren die öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt in und für Hessen, ist der hr mit seinen rund 1.800 fest angestellten und zahlreichen freien Mitarbeitern als Arbeit- und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Rhein-Main-Gebiet.
Aufgabe der sendereigenen Abteilung IT-Organisation und Softwareentwicklung ist unter anderem, interne Applikationen zu entwickeln. Dafür werden komplexe Development Workstations benötigt, die zum Teil sehr schnell für neue Mitarbeiter oder Testumgebungen zur Verfügung gestellt werden müssen. Dabei kontrastieren die flexiblen Anforderungen der Anwendungsentwicklung schon mal mit den von der Abteilung IT-Infrastruktur und Betrieb für die Arbeitsplätze festgelegten strengen Sicherheitsvorschriften.
Die sehr schnelle Bereitstellung von Entwicklerarbeitsplätzen unter Wahrung der internen Sicherheitsanforderungen, aber mit flexibler und offener Nutzung der Entwicklungsumgebung für die entsprechenden Mitarbeiter lautete daher die wichtigste Anforderung an FRITZ & MACZIOL als Problemlöser. Das Team der Geschäftsstelle Frankfurt war in diesem Projekt schon frühzeitig beratend tätig. Im Rahmen einer gemeinsamen umfassenden Betrachtung unterschiedlicher Lösungsansätze hatten die FuM-Experten den hr mit dem Vorschlag überzeugt, die Entwicklungs-Desktops mit Virtual Desktop Infrastructure (VDI) von VMware zu virtualisieren.
Dabei wird die Desktop-Umgebung des Anwenders als virtuelle Maschine auf einer zentralen Server-Plattform unter VMware Infrastructure 3 bereitgestellt. Der Zugriff auf die Desktops, die unter Windows XP die Software für die Entwickler zur Verfügung stellen, erfolgt über das Microsoft RDP Protokoll. Ähnlich wie bei einer Terminalserver-Umgebung werden nur die Bildschirminformationen übertragen; die Daten bleiben im Rechenzentrum. Jeder „virtuelle“ Desktop verhält sich wie ein eigenständiger PC. Dadurch wird unabhängig vom eigenen Arbeitsplatz-PC ein sehr flexibler Zugriff auf die Development-Umgebung möglich.
Seit Januar 2007 geht beim hr die Bereitstellung eines virtualisierten Entwickler-Desktops nun innerhalb von nur fünf Minuten über die Bühne. Über den VMware VirtualCenter Management Client wird dazu aus einem vorkonfigurierten Template ein Desktop erstellt. Diese virtuelle Maschine ist eine komplett eigenständige Umgebung und lässt sich pro Anwender beziehungsweise Anwendungsfall individuell konfigurieren oder duplizieren. Ohne lokale Software-Installation kann der Entwickler auf seine „persönliche“ Entwicklungsumgebung inklusive aller Anwendungen und Tools zugreifen.
In Zukunft werden mit der VMware Infrastructure 3-Umgebung neben den Desktops für die Softwareentwicklung auch Server für den Infrastrukturbetrieb virtualisiert. Geplant ist außerdem, den bestehenden VMware ESX 2.5-Server in die neue Umgebung zu integrieren.
Kundennutzen
Die von FRITZ & MACZIOL installierte Virtual Desktop Infrastructure-Lösung stellt dem Hessischen Rundfunk interne Büroanwendungen und davon isolierte, virtualisierte Entwicklungsarbeitsplätze auf nur einem Endgerät zur Verfügung. Sämtliche Daten befinden sich auf dem zentralen SAN im Rechenzentrum. Durch die Zentralisierung von vertraulichen Unternehmensdaten auf gegeneinander abgeschirmten virtuellen Maschinen konnten Sicherheit und Einhaltung der Datenschutzbestimmungen optimiert werden.
Information
Geschäftsstelle Frankfurt
Thomas Hornig 069-38013500-17
thornig@fum.de
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Für nähere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Anette Hucker, oder +49 731 1551 634 |
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