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Versandautomationslösung VAS entlastet
unternehmenseigene DV und schafft freie Kapazitäten
06/01/1999 - Konzentration auf Kernkompetenzen
Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung zwingen die komplexen Anforderungen und Lösungen von heute die Unternehmen zunehmend zur Konzentration auf ihre Kernkompetenzen. Seit der Einführung des Euros ist die Vergleichbarkeit der Märkte stärker als je zuvor für die Unternehmen spürbar. Daher wird es immer wichtiger, sich mit einem gezielten Leistungsangebot zu präsentieren.
Ihre Ziele
Ziel der meisten Unternehmen ist es natürlich - und das gilt für die Zement-, Kalk- und Schüttgutindustrie in gleichem Maße wie für jede andere Branche - künftig verstärkt im europäischen Markt erfolgreich zu sein. Das setzt aber bei vielen noch eine Reihe von Umdenkungsprozessen voraus. Umstrukturierung oder neue Methoden zur Abwicklung übergreifender Vorgehen im Unternehmen sind in diesem Zusammenhang wichtige Stichworte. Vor allem der Gedanke, daß jedes Unternehmen alles selber machen kann, sollte schnellstmöglich ad acta gelegt werden.
So erweist sich beispielsweise der Einsatz von multifunktionalen Konstruktionsteams - wobei die Betonung auf Konstruktion liegt - als sinnvoll. Diese aus Geschäftsleitung, Vertrieb, Entwicklung, Produktion und Versand bestehenden Teams haben die Aufgabe, eine auf die Anforderungen des Marktes und des Kunden ausgerichtete Lösung zu konstruieren. Beim Lösungsansatz kommt jedoch zur bisher allgemein üblichen Verfahrensweise dem Umdenkungsprozess eine entscheidende Rolle zu. Denn war es bisher so, daß diese Art von Teams - insofern sie in dieser Größe überhaupt schon existierten - neue Teillösungen entwickelt haben, werden in Zukunft immer mehr spezialisierte externe Unternehmen als Sublieferanten in das Team zu integrieren sein, um Komplettlösungen für ganze Bereiche zu erarbeiten.
Dabei sind Faktoren wie termingerechte Lieferungen, garantierte Qualität und auch die Betreuung nach Abwicklung eines Geschäftes bei dieser Entscheidung weitaus wichtigere Kriterien als der Kostenfaktor. Niedrige Kosten stehen sehr oft in direkter Verbindung mit einem hohen Risiko, hohe Kosten hingegen in Assoziation mit Qualität, Leistung und letztendlich mit einem zufriedenen Endanwender - denn der will einen zuverlässigen Ansprechpartner haben, dem er sein Vertrauen schenken kann.
Ihre EDV
Einer der Bereiche, in dem Unternehmen leicht an ihre Grenzen stoßen, ist die eigene Datenverarbeitung. Ständig steigende Anforderungen binden hier immer stärker unternehmensinterne Ressourcen. Sehr gut ersichtlich ist diese Entwicklung bei der Warenan- und -auslieferung von Massengütern wie Zemente, Kalke, Hüttensand, Schlacke etc. In der Regel stellt sich ein Versandvorgang wie folgt dar:
- Eingang eines Auftrages beim Vertriebsmitarbeiter
- Informationen an das Versandpersonal
- Eingeben des Auftrages in ein bestehendes EDV-System durch das Versandpersonal
- Disponieren der Fahrzeuge durch den Disponenten
- Vorfertigen von Ladepapieren durch das Versandpersonal
- Durchführung der Beladung durch das Ladepersonal
- Ausfahrtsverwiegung und Erstellung der Lieferpapiere (Versandpersonal)
- Übergabe der Lieferscheine an Buchhaltung
- Erstellung von Rechnungen (Buchhaltung)
- Erstellen von Auswertungen (Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresauswertungen, Anliefermengen etc., getrennt nach Waren, Spediteur, Kunden etc..)
Die zehn Punkte lassen schnell erkennen, daß bei dieser Vorgehensweise viele Möglichkeiten zur Ablaufoptimierung bestehen. Die EDV macht's. Allerdings zeigt sich die unternehmenseigene EDV oftmals überfordert, weil dieses Thema weitaus komplexer ist als auf den ersten Blick ersichtlich. Der Einsatz eines erfahrenen Sublieferanten und eines entsprechenden Systems stellen hier die ideale Lösung dar. Die Standardsoftware VAS von Fritz & Macziol setzt beispielsweise genau an diesem komplexen Vorgang an. VAS regelt alle Vorgänge von der Auftragsannahme bis hin zu Lieferscheinerstellung und Übergabe der Daten an ein übergeordnetes System zur Faktura vollautomatisch.
Die einzelnen Schritte der Verladung, aber auch bei der Anlieferung, werden vom Fahrer selbst durchgeführt. Der Fahrer identifiziert sich mittels Ausweiskarte und bekommt nach einer Einfahrtsverwiegung einen für ihn vordisponierten Auftrag ausgedruckt. Das System checkt das Eingangsgewicht mit den in der SQL-fähigen Datenbank hinterlegten Fahrzeugdaten und stellt so eventuelle Restmengen fest. An der zugewiesenen Ladestraße weist sich der Fahrer erneut aus und kann nach einer erfolgreichen Validitätsprüfung die Beladung des Fahrzeugs durchführen. VAS überwacht das geladene Material und Gesamtgewicht des Fahrzeugs und schaltet bei Erreichen des zulässigen Gesamtgewichtes ab. Im Ausfahrtsbereich erfolgt eine Kontrollverwiegung und die Erstellung der Lieferpapiere. Die anfallenden Daten werden sofort zu dem übergeordneten System zur Faktura weitergeleitet. Sämtliche Daten stehen in VAS jederzeit für Auswertungszwecke bereit. Die Auswertungen erweisen sich vor allem für Zukaufprodukte, das heißt für den Bereich der Anlieferung, als sehr wichtig. Denn dadurch können Engpässe schnell erkannt und entsprechend gegengesteuert werden, um die Produktion in ihrem Ablauf nicht zu bremsen oder gar stillegen zu müssen.
Fünfundzwanzig Mannjahre Entwicklungszeit beweisen die Leistungsfähigkeit dieser modularen, hardwareunabhängigen Standardsoftware. Dabei erweitern neue Anforderungen, die im täglichen Betrieb an das Unternehmen und somit auch an Fritz & Macziol herangetragen werden, ständig das Leistungsspektrum von VAS. Trotzdem entwickelt sich VAS keineswegs zu einem von den Anwendern nicht mehr kontrollier- und beherrschbarem System. Vielmehr handelt es sich um eine Komplettlösung, die den Menschen bei seiner täglichen Arbeit durch gezielten Einsatz von Technik unterstützt. Deshalb wird bei der Einführung des Systems in Zusammenarbeit mit den Unternehmen auch viel Zeit auf die Schulung der Mitarbeiter verwendet, um die Ziele des einzelnen in die Ziele des Unternehmens einzubetten. Denn Qualifikationsmaßnahmen sind keine Kosten, sondern Investitionen ins Unternehmen. Namhafte Kunden wie Buderus Guss, Schwenk Zement oder die Rheinischen Kalksteinwerke vertrauen bereits seit Jahren dieser ausgereiften und erweiterungsfähigen Komplettlösung. Vor allem die neueste, hardwareunabhängige Entwicklung in Java sowie die werkspezifische Anpassungsfähigkeit von VAS sind Merkmale, die diese Kunden hoch schätzen.
Mit VAS erhält der Anwender eine durchgängige Softwarelösung, die sämtliche Abläufe von An- und Ausliefervorgängen steuert, verwaltet und überwacht und so den Unternehmen in diesem Bereich freie Kapazitäten schafft, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.
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Für nähere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Dieter Meißner, oder +49 731 1551 0 |
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